Rassenclub

Rassenclub Simmental

Ziele und Aufgaben

Die Zahl der Mutterkühe steigt in der Schweiz rasant. Ebenso die Rassenvielfalt. Die Schweizerische Vereinigung Mutterkuh Schweiz zählt mittlerweile gegen 25 Rassen, die sie herdebuchmässig betreut. Mutterkuh Schweiz kümmert sich um eine korrekte Datenerfassung sowie um die Tier- und Fleischvermarktung. Zuchtfragen hat sie jedoch an die Rassenvertretungen delegiert.

Der Rassenklub Simmental Suisse

  • fördert die Rasse Simmental in der Schweizerischen Mutterkuhhaltung
  • vertritt die Interessen der Simmental-Züchter innerhalb des Fleischrinderherdebuches SVAMH
  • fördert die Produktion und Vermarktung von hochwertigem Rindfleisch
  • hilft bei der Beschaffung von Zucht- und Nutzvieh

In den letzten zehn Jahren hat das Interesse an der Rasse Simmental als Muttertier in der Fleischrinderzucht und -produktion stark zugenommen. Besonders in Produktionsbetrieben erfreuen sich weibliche Remonten aus der Zweinutzung grosser Beliebtheit. Dank der guten Milchleistung ermöglichen diese Kühe eine sehr intensive Kälberaufzucht, so dass schlachtreife Kälber ab einem Alter von fünf Monaten möglich sind (Neues Kalbfleischprogramm).

Aber auch die Zahl der Zuchtbetriebe im engeren Sinne hat deutlich zugenommen. Rund 30 Betriebe mit über 600 Herdebuchtieren bilden mittlerweile den züchterischen Nukleus von Simmental. Die Mehrheit dieser Züchter arbeitet intensiv mit internationaler Simmental-Genetik aus den umliegenden Ländern, um bezüglich Muskulatur möglichst rasch den Anschluss an die französischen Mastrassen zu finden. Einige versuchen jedoch auch gezielt mit inländischer Genetik (bezeichnet als Code 60) ihr Ziel zu erreichen, indem sie aus der Zweinutzungspopulation gezielt die Vererber mit den besten Fleischleistungsmerkmalen selektionieren. Beide Zuchtphilosophien haben nebeneinander Platz. Viele Betriebe fahren ohnehin eine Mischstrategie und kombinieren unter dem Begriff "Simmental" oft Schweizer Genetik mit - überwiegend - deutschem Fleisch-Fleckvieh.

© www.barlok.ch   24.02.2015SITEMAP
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